Die Kunst des Layerings
Satin, Streifen und unerwartete Kombinationen
Layering rückt in diesem Herbst in den Mittelpunkt – doch dabei geht es längst nicht mehr nur darum, einen Strickpullover über einem T-Shirt zu tragen. Der neue Lagenlook ist durchdacht, verspielt und darf durchaus überraschen. Auch Vogue zählt Layering zu den prägenden Styling-Ideen der vergangenen Saisons: Klassische Garderoben-Basics werden dabei immer individueller und spannender miteinander kombiniert.
Fließende Satin-Tops, Blusen und Satinkleider bilden eine elegante Basis. Kombinieren Sie ihren feinen Glanz anschließend mit schwereren, herbstlichen Texturen. Strick über Satin, ein Hemd, das unter einer Jacke hervorblitzt, oder ein langer Mantel über fließenden Einzelteilen verleihen dem Look sofort mehr Tiefe.
Auch markante Streifen bringen eine neue Dimension ins Spiel. Kombinieren Sie beispielsweise einen gestreiften Pullover mit einer eleganten Stoffhose oder tragen Sie Strick mit Streifen über einem Satinrock – für die perfekte Balance zwischen elegant und entspannt.
Auch Herbstmäntel spielen bei diesem Styling eine wichtige Rolle. Hochgeschlossene Mäntel sorgen für eine klare, markante Silhouette und halten gleichzeitig warm, wenn die Temperaturen sinken. Loafer runden den Look ab und sorgen für ein müheloses Alltagsoutfit, das sich besonders gut für die Übergangszeit im Herbst eignet.
Die Richtung hat klare Runway-Wurzeln. Vogues Berichterstattung zu den Herbsttrends rückte alles von überzeichneten Schultern und Sanduhr-Silhouetten bis hin zu kantigen, fast kubistisch anmutenden Konstruktionen in den Fokus. Sie zeigen, wie Designer Kleidung erneut gezielt einsetzen, um die Silhouette neu zu definieren. Für eine alltagstaugliche Interpretation des Trends genügt ein einziges skulpturales Piece als Blickfang. Eine taillierte Jacke mit klar definierter Taille verleiht schlichten Jeans oder eleganten Stoffhosen eine völlig neue Wirkung, während ein Blazer mit Schulterpolstern über einem fließenden Kleid oder Satinrock sofort für mehr Struktur sorgt.
Asymmetrische Schnitte bieten eine subtilere Möglichkeit, den Trend aufzugreifen. Achten Sie auf asymmetrische Ausschnitte, drapierte Tops und unerwartete Saumlinien, die mit den Proportionen spielen, ohne den Look zu überladen.
''Wenn die Silhouette stimmt, ergibt sich alles andere wie von selbst. Manchmal ist das schlichteste Statement genau das, das den stärksten Eindruck hinterlässt.''
Accessoires übernehmen die Hauptrolle
Armreifen, Slouchy Bags und das Comeback des Schals
Manchmal sind es die kleinsten Styling-Details, die den größten Unterschied machen. Die Accessoires im Herbst 2026 sind definitiv dazu bestimmt, aufzufallen. Der Blick wandert zuerst zum Handgelenk: Skulpturale Armreifen und Statement-Armspangen setzen glänzende, metallische Akzente zu weichem Strick und elegantem Tailoring. Statt auf ein einzelnes filigranes Schmuckstück zu setzen, dürfen mehrere Armreifen miteinander kombiniert werden – oder eine einzige Oversize-Armspange wird zum Blickfang.
Als Nächstes kommt die Tasche. Eine lässige Slouchy Bag bildet einen weichen Kontrast zu strukturierten Herbst-Looks und wirkt besonders mühelos zu einem Oversize-Mantel oder einer taillierten Jacke. Und das vielleicht einfachste Styling-Update der Saison: der Seidenschal. Tragen Sie ihn zu Hemd oder Strick um den Hals gebunden, über einem Mantel oder als Teil eines raffinierten Layering-Looks. Seidentücher waren auf den Laufstegen bereits in Kombination mit klassisch inspirierten Herbst-Looks zu sehen – und verleihen dem Accessoire damit eine Ästhetik, die zugleich nostalgisch und ausgesprochen modern wirkt.
Rot im Fokus
Von kirschroten Akzenten bis zu leuchtendem Rot
Rot zieht sich in dieser Saison keineswegs dezent in den Hintergrund. Stattdessen reicht die Farbpalette von kleinen kirschroten Akzenten bis hin zu selbstbewussten Looks in leuchtendem Rot von Kopf bis Fuß.
Wer den Trend subtiler aufgreifen möchte, setzt Rot wie ein Accessoire ein. Eine rote Tasche, ein Schal, ein Strickteil oder rote Schuhe verleihen einem neutralen Outfit einen gezielten Farbakzent, ohne den gesamten Look zu dominieren. Vogue hat bereits den gezielten Einsatz von Rot als spannenden Kontrast zu sanfteren und neutralen Farbtönen hervorgehoben – und macht den Rot-Trend damit zu einem der einfachsten Farbtrends, die sich in die Alltagsgarderobe integrieren lassen.
Sie möchten noch einen Schritt weitergehen? Dann machen Sie leuchtendes Rot mit einem roten Strickpullover, Kleid oder Statement-Mantel zum Mittelpunkt des Looks. Halten Sie das restliche Styling bewusst reduziert und lassen Sie die Farbe für sich sprechen. Besonders wirkungsvoll lässt sich Rot mit klassischen Herbstfarben kombinieren: Schwarz schafft einen markanten, grafischen Kontrast, Grau lässt Rot modern wirken, während Camel für eine wärmere und weichere Farbkombination sorgt.
Das neue Neutral
Camel feiert sein Comeback im Herbst
Wenn Rot die Statement-Farbe der Saison ist, bildet Camel den ruhigeren Gegenpol. Warm, elegant und vielseitig kombinierbar, fügt sich der Farbton mühelos in jede Herbstgarderobe ein. Ein Camel-Mantel ist der perfekte Ausgangspunkt, doch auch bei Strick, eleganten Stoffhosen, Jacken und Accessoires entfaltet die Trendfarbe ihre Wirkung.
Für einen Ton-in-Ton-Look kombinieren Sie unterschiedliche Nuancen derselben Farbpalette – von Creme und Beige über Karamell bis hin zu Schokoladenbraun. Entscheidend sind verschiedene Texturen, die einem neutralen Outfit Tiefe und Spannung verleihen: glatter Satin trifft auf weichen Strick, Wolle auf Leder und strukturiertes Tailoring auf eine lässige Slouchy Bag.
Dieser Artikel enthält KI-generierte Inhalte.














